Es kommt nicht häufig vor, dass ich unter der Woche Nachts durch die Straßen Hamburgs ziehe. Allerdings ist mir gestern wieder deutlich geworden, dass man eine Menge verpasst. Denn wenn es in großen Städten dunkel wird, in den Fenstern die Lichter ausgehen und auf den Straßen kein Auto mehr fährt, lernt man die Stadt in einem ganz anderen Blickwinkel kennen. Die sonst so aufgewühlte, fordernde und lebhafte Welt verändert sich für kurze Zeit in ein Meer von Ruhe und Leichtigkeit. Hauptstraßen sind wie leergefegt, kaum eine Menschenseele auf der Straße, die Häuser schimmern farbig im Licht der Laternen. Vereinzelt begrüßen schon die ersten Vögel den neuen Tag, und es wirkt so, als wenn auch eine Stadt sich ausruhen müßte, um den Anforderungen des kommenden Tages gewachsen zu sein.
ich glaube, berlin schläft nie, ok bei uns draußen schon, aber sonst nicht. dachte ich. dann waren wir mal heiligabend gegen vier unterwegs, in der city – gendarmenmarkt, unter den linden. kein mensch war unterwegs, kein auto rollte an uns vorbei. man konnte sich fühlen wie in den ersten minuten von „28 days later“. geil.
und ab und an stolperst du über die eine oder andere schnapsleiche
*hach*
*schmacht*
altona bei nacht
Oder man stolpert über 2 Döner und eine Türkische Pizza
*smile*
Ist dir einmal aufgefallen Patze, dass es bei uns beiden eigentlich nur ums Fressen geht? *drop*
Ich hasse es wenn mir auffällt wie stupide und leicht zufrieden stellend wir Männer eigentlich sind, jaja…
Und natürlich finde ich es auch geil wenn altona einem wie bei 28 Days Later vorkommt + die Zombies die in der Nacht herumschleichen *grins*
Hach ja. Stimmt. Wenn eine Stadt schläft, die sonst immer so aufgewühlt nervös und hektisch, aber auch engergiegeladen ist, ist es ziemlich niedlich, sie mal so zu sehen. Passiert in Berlin selten, aber wenn man mal nahts um 3 über den leergewischten Alex läuft ist das schon toll. Man fühlt sich der Stadt automatisch näher, weil man sie in einem Moment erwischt hat, in dem sie nicht viele erleben.
Was macht man denn Heilig Abend um vier Uhr draußen? Da verdaut man doch eher seinen Kartoffelsalat und die Würstchen oder steht am Fenster und guckt in in den Himmel, um Rudolfs leuchtende Nase eventuell zu entdecken. Na ja.
wir essen abends am heiligabend. zum kaffee gibts noch stolle und das zeug. nee. nachmittags sind wir on the road in berlin, um dann irgendwann abends geschenkpapier zu zerreisen und uns vollzufuttern.
Okay, ich dachte vier Uhr nachts, aber das war dann wohl ein Missverständnis. Wer isst auch mitten in der Nacht Stolle?!
John: Du musst auch mal was sagen. So ist die Regel…;-)
Sonst schreibt bald keine_r mehr Kommentare….;-P
Hey Ani, schön dass du hierher gefunden hast
Allerdings verhalte ich mich selten nach Regeln wenn sie so wenig greifbar sind, wie in der Blog Welt
Und ich möchte ungern nur um des Schreibens Willen alles kommentieren müßen, ich hab da halt ne andere Auffassung! Und bisher hat es ja auch hervorragend ohne meinen Senf geklappt *dich mit Wattebäuschen beschmeiß*
*weggeduckt* ha, daneben!;-P
jepp, finde ich auch lustig, hergefunden zu haben. Und das sogar durch Mundpropaganda und nicht durchunpersönliche Links…^^
Ach ja eine Stadt bei nacht. Oder besser am ganz frühen morgen wenn noch alles dunkel ist.
Im Sommer durch die Straßen schlendern und einfach die Wunderbare Luft einatmen die man um diese Uhrzeit sogar in der Stadt hat.
Oh man bekomme gerade richtig lust spazieren zu gehen